Morgens

Dieses Bild (der schönen Natalia Vodianova aus dem Jahr 2002) sagt alles darüber aus, wie ich mich morgens so fühle, wenn ich aus dem Bett steige. Also, keineswegs so schön wie Natalia. Nein, so verpennt wie sie. Im Winterschlaf-Modus. Wäre ich ein Igel, ich würde seit zwei Monaten in einem kleinen kuscheligen Schuhkarton im Keller vor mich hinträumen. Von feucht-kühlen Sommerwiesen und von Mitsommernachtsparties mit meinen besten Freunden, dem Maulwurf und dem Uhu. Aber bevor ich jetzt gleich noch völlig überschnappe…. mein neues Rezept gegen Wintermüdigkeit ist: ganz früh ins Bett gehen und einfach VIEL, viel länger schlafen. Man verpasst ja ab 20 Uhr eh nix weiter. Fernsehen schauen ist langweilig. Die besten amerikanischen TV-Shows sind eh gerade alle durchgeguckt. Das Internet ist morgen früh auch noch da. Also: los, Zähneputzen. Und dann (den Vodianova´schen) Schönheitsschlaf halten.

Nach dem Aufstehen gleich reingesprungen in Snowboots und Arctic Parka und bei -4 Grad ab zum Bäcker. Wer nach zehn Stunden Schlaf, Croissants, Espresso Macchiato und frisch gepresstem O-Saft immer noch muffelig ist, kann sich gleich wieder ins Bett verziehen.

 

Foto: Jean-Baptiste Mondio
Numéro Nº37, ”Doux Comme Un Agneau”, 2002


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